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Informationen für "Neue"





Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule stellt einen wichtigen Lebensabschnitt für die Kinder und auch für Sie als Eltern dar. Wir nehmen diese Einstiegsphase in die neue Schule sehr ernst und möchten Ihnen und euch die Gestaltung der Einstiegsphase vorstellen.

Sie können diesen Text in einer Langfassung nachlesen.

Klassengemeinschaft

Da wir die Bedeutung der Klassengemeinschaft als Voraussetzung für das Wohlbefinden anerkennen und davon überzeugt sind, dass hier wichtige soziale Lernprozesse durchlebt werden (Gruppenfindung, Freundschaften, Auseinandersetzungen, Selbstbehauptung etc.), bleiben die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule als Klassengemeinschaft von der 5. bis zur 10. Klasse zusammen! Unterschiedliche Sprachwahlen oder Wahlpflichtunterricht werden in Kursen unterrichtet.

Modell der Klassentandems

Eine Besonderheit unserer Schule besteht darin, dass eine Klasse immer von zwei gleichberechtigten Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern begleitet wird, im optimalen Fall von einer Frau und einem Mann, sodass für Mädchen und Jungen Identifikationsfiguren zur Verfügung stehen. Das Klassenteam übernimmt gemeinsam die Verantwortung für die Schülerinnen und Schüler der Klasse.

Die so häufig von den Schülerinnen und Schülern geforderte Teamarbeit wird durch die Lehrkräfte vorgelebt. Gemeinsam findet ein intensiver Austausch über Schülerinnen und Schüler und deren Lernentwicklung statt. Zusammen werden Methodentage geplant und durchgeführt, Hand in Hand werden Konferenzen vor- und nachbereitet, Elterngespräche geführt und Klassenfahrten begleitet.

Verfügungsstunde

In den Klassen 5-7 gibt es bei uns eine Verfügungsstunde, hier „verfügen“ Klassen und Lehrkräfte über gemeinsame Zeit. Diese Stunden werden für folgende Bereiche genutzt: Bausteine aus dem Programm „Erwachsen werden“ werden angewendet; Probleme innerhalb der Klassengemeinschaft können thematisiert werden; organisatorische Dinge geklärt werden (Postaustausch Eltern-Schule, gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge, Klassenfahrt etc.).

Einstiegsphase

Die erste Phase des Ankommens wird von dem Klassenteam gemeinsam in zwei Einstiegstagen gestaltet, die Kinder sollen sich untereinander kennen lernen und mit ihrer neuen Umgebung vertraut werden. Erst am dritten Tag beginnt der reguläre Unterricht. Bereits vor den Herbstferien findet dann ein dritter „Klassentag“ statt, an dem sowohl Elemente aus dem Programm „Erwachsen werden“ erarbeitet werden als auch eine Einführung in Lernmethoden stattfindet. Der erste Methodentag beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Heft- und Mappenführung sowie der gezielten Vorbereitung auf Klassenarbeiten.
Für alle Beteiligten an diesem „Einstieg“ findet in den ersten zwei Wochen ein gemeinsames Kennenlernfest statt. Hier kommen Eltern, Verwandte, alle Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer. Bereits hier stellen sich der Schulelternvertretung und der Förderverein vor. Im ersten Halbjahr findet ein Wandertag statt und im zweiten Halbjahr eine einwöchige Klassenfahrt.

Fachliche und pädagogische Begleitung

Das volle und anspruchsvolle Curriculum auch der unteren Klassenstufen gibt ein enormes Tempo vor. Dennoch versuchen unsere Lehrkräfte, den Druck dort herauszunehmen, wo es möglich ist und zunächst sanft in das viele Neue und den neuen Unterrichtsstoff einzuführen.

Förderunterricht

Darüber hinaus hat sich das Max-Planck-Gymnasium dafür entschieden, in den Klassen 5-7 jeweils eine Förderstunde in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch einzurichten. Diese wird in der Regel von einer Lehrkraft der Klassenstufe durchgeführt.

Herausforderungen

Für Schülerinnen und Schüler, die stärker gefordert werden möchten, bieten wir spezielle Arbeitsgemeinschaften an. „Die hellen Köpfe“ können dort ihr Potenzial einbringen und werden herausgefordert zu außerordentlichen Leistungen.
Des Weiteren werden außerschulische Exkursionen „Pfiffikus“ angeboten, die den Schülerinnen und Schülern fächerübergreifende Wissensaspekte vermitteln.

Pädagogische Dienstbesprechungen

Die individuelle Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig. An unserer Schule finden einmal im Halbjahr antizyklisch zum Zeugnistermin Pädagogische Dienstbesprechungen statt. An diesen Besprechungen nehmen alle in einer Klasse unterrichtenden Lehrkräfte teil. Hier wird vorwiegend über die Entwicklung des Kindes gesprochen und über Fragen, wie z.B. wo braucht es Hilfen/ Unterstützung, wo läuft etwas nicht gut, wo müssen Gespräche schon frühzeitig geführt werden, wo erlebt das Kind Belastungen, die evtl. auch außerhalb der Schule liegen. Selbstverständlich werden die Eltern in diesen Austauschprozess mit einbezogen, denn bereits im November findet der erste Elternsprechtag für die fünften Klassen statt.

Beratungs- und Mediationskonzept

Das Max-Planck-Gymnasium verfügt über ein ausgefeiltes Beratungskonzept Auxilia, welches sich aus drei Säulen zusammensetzt: Mediation/ Sozialpädagogin/ Vertrauenslehrkräfte.

Ganztag als individuelle Profilierung

Die Schülerinnen und Schüler können an dem freiwilligen Ganztagsangebot teilnehmen. Die Nachmittagsveranstaltungen werden zu Beginn eines jeden Halbjahres neu gewählt. In vielen Arbeitsgemeinschaften können die Schülerinnen und Schüler neben dem Fachunterricht neue und zusätzliche fachliche Schwerpunkte setzen. Unser Ganztagsangebot setzt sich aus vielfältigen Facetten zusammen:

Musisch-kulturelle Angebote

(Theater, Orchester, Jazzband, Chor, junges Ensemble, Gitarren AG, etc.)

Mathematisch-naturwissenschaftliche Angebote

(naturwissenschaftliches experimentieren, Mathematik für helle Köpfe, Informatik Grundlagen, Homepage AG etc.)

Sprachliche Angebote

(Schreiben für „helle Köpfe“, Leseclub, Chinesisch, Russisch, Bilinguale AG, „Jugend debattiert“)

Kreativ-Gestaltende Angebote

(Film AG, Foto AG, Kreativwerkstatt, Diabolo, etc.)

Sportliche Angebote

(Badminton, Basketball, Fußball, Handball, Leichtathletik, Kung Fu, Speedball, Schach, etc.)

Neben diesem Angebot besteht aber außerdem die Möglichkeit im Ganztagsbereich in Ruhe die Hausaufgaben (Silentium) zu erledigen, dieses Angebot wird von Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen betreut.

Dr. Languth (Koordinatorin)


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